Abteilung Jagdhornbläser



Ja, es gab eine Zeit vor Handy und Armbanduhr. Mann musste sich verständigen, und das über große Distanzen hinweg. Verständigung mit Signalen ist so alt wie die Jagd selbst. Zu Urzeiten noch mit Tierhörnern, später aus Metall nach gebaut: Jagdhörner, das Mittel zur schnellen Kommunikation.


Erster Bläserreferent

Leonhard Weidinger

Hüllerstr. 2a, 91282 Betzenstein
Tel. 09244/985556

Dies gilt auch heute noch bei allen Gesellschaftsjagden:
Das Jagdhorn ist ein unentbehrliches Hilfsmittel auf der Jagd. Es hat sich aus den Bedürfnissen der Jäger von der Urzeit an entwickelt. Rufhörner und Trillerpfeifen könnten zwar auch als sachliche Hilfsmittel dienen, sie würden aber das Stimmungsvolle des Jagdablaufs in Wald und Feld grausam zerstören und keinen Anspruch auf Pflege jagdlicher Kultur erheben. Hierzu zählt nicht nur die eigentliche Jagd mit Ruf-, Leit- und Totsignalen, sondern das gesamte feierliche Zeremoniell vom "Hohen Wecken" übers "Angelus" zur "Begrüssung", dem Ablauf eines ganzen Jagdtages bis zum "Jagd vorbei" und "Halali".


Stellv. Bläserreferent

Gerhard Seibold

Eichenstruth 18
91282 Betzenstein
Tel. 09152/475

Das Erkennen der wichtigsten Signale ist auch heute noch Bestandteil der Jägerausbildung. Doch dem Jagdhorn können nicht nur Signale entlockt werden. Diese Klänge aus den Horn haben natürlich ihren Platz im täglichen Leben gefunden. Unser Bläserkorps trifft sich regelmäßig in Pegnitz zu Proben, um auch für Auftritte weit über die Region hinaus bestens gerüstet zu sein. So wird jeder Feier ein festlicher Rahmen gegeben.




Gut, dass diese Tradition bei uns so weiter gepflegt wird!

Um dies auch in Zukunft so weiter fortführen zu können, sind wir stets auf der Suche nach Nachwuchs. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei unseren Jagdhornbläserreferenten.